Am 21. November jährt sich der Mord an Silvio Meier zum 29. Mal. Dieser Tag erfüllt uns mit Trauer, Betroffenheit und Wut – und mahnt uns jedes Jahr wie hoch der Preis für antifaschistisches Engagement sein kann. Freund:innen, Bekannte und Angehörige verloren damals einen engen Freund, den Vater und einen politischen Aktivisten, der niemals Neonazis duldete.

Seitdem ist diese Wut größer geworden, denn neonazistisches Morden gehört immer noch zur Tagesordnung und die Verharmlosung neonazistischer Gewalt stellt immer noch keine Seltenheit dar. Unzählige Angriffe auf Geflüchtete, auf jüdisches Leben in Deutschland, der NSU-Terror, der Mord an Walter Lübke, die Anschläge in Halle und Hanau sind nur die bekannten Beispiele, die grobe Einblicke in die Dimension des Rechtsterrorismus geben.

Sie und alle anderen von Neonazis Ermordeten mahnen uns, den einen wichtigen Kampf nicht aus den Augen zu verlieren:

Antifaschismus war und bleibt eine Selbstverständlichkeit. Antifaschismus ist gelebte Solidarität.

Sonntag | 21. November 2021 | 15 Uhr
Silvio-Meier-Straße (U-Bhf Samariter Straße)