Das 2016 geschlossene EU-Türkei-Abkommen ist das größte und folgenreichste Migrationsabkommen der EU.

Für Deutschland, Hauptinitiator des Abkommens, hat es sich bewährt: In Deutschland kommen kaum noch Geflüchtete an, obwohl die Zahl der Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, immer weiter steigt.

In der Dokumentation „Am Rande Europas“ beschreiben Geflüchtete die gewaltvollen Konsequenzen des EU-Türkei-Abkommens. Auf eindringliche Weise berichten sie, wie das Abkommen schon weit vor den europäischen Grenzen seine Wirkung entfaltet und Menschen an ihrer Flucht hindert. Außerdem geben sie einen Eindruck von den Lagern auf den griechischen Inseln, in denen Geflüchtete seit Abschluss des EU-Türkei-Abkommens festgehalten werden und zu denen Medien der Zugang verwehrt wird.

Einführung und anschließende Diskussion mit Co-Regisseur*innen.

09. November 2019 – 20 Uhr
Schreina47 (Schreinerstr. 47, 10247 Berlin)
Anschließend antifaschistischer Stammtisch gegen Repression

Der Stammtisch findet am Tag der Novemberpogrome statt – besucht vorher die Gedenkdemo um 17 Uhr und geht auf die Straße gegen den Naziaufmarsch um 11 Uhr!